Babcock Noell GmbH

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Schüttschichtfilteranlagen (SFA)

Schüttschichtfilteranlagen (SFA)

Das Verfahren wird seit über 20 Jahren in der keramischen Industrie vorrangig eingesetzt und ist dort als BVT (Beste Verfügbare Technik) für selektive, nichtkatalytische Gas- und Feststoffreaktionen etabliert.

Ferner kann die Schüttschichtfiltertechnologie in Anlagen für die Abscheidung von Partikeln und organischen Komponenten aus den Rauchgasen der Biomasse- und Müllverbrennung eingesetzt werden.

Nahezu jeder reaktive oder katalytisch wirksame Stoff mit ausreichender Rieselfähigkeit kann in Granulatform als Adsorbens zur Entfernung von spezifischen Schadstoffen eingesetzt werden.

In der Babcock Noell Schüttschichtfilteranlage findet die Reaktion zwischen dem Adsorbens, üblicherweise Kalziumkarbonat (Kalkstein), und den Schadstoffen im Rauchgas, hauptsächlich HF, SOx und HCl, in der Reaktionszone statt, wobei das Adsorbens durch die Schwerkraft absinkt und dabei stetig vom Rauchgas durchströmt wird.

Die Babcock Noell Schüttschichtfilteranlage kann bis zu Rauchgastemperaturen von 450° C zum Einsatz kommen und ist daher ein sehr effizientes System zur Reduzierung von HF, SOx und HCl Emissionen aus Rauchgasen.
 

Merkmale:

  • empfohlene, beste verfügbare Technik nach BREF (herausgegeben vom European Integrated Pollution Prevention and Control Bureau)
  • hohe Ausnutzung des Adsorbens
  • geringer Druckverlust
  • einsetzbar bis 450° C
  • modulare Bauweise erlaubt jederzeit eine Vergrößerung der Reaktionszone für zukünftige Anforderungen
  • vollautomatischer Betrieb
  • niedrige Investitions- und Betriebskosten im Vergleich zu anderen Abgasreinigungstechniken
  • geringer Wartungsaufwand